AGMO-Intern

Das aktuelle AGMO-Intern (Nr. 1 / Februar 2012) kann hier heruntergeladen werden.

Internationaler Tag der Muttersprache

Ein wichtiger Tag für Europa

Seit 2000 wird der 21. Februar, einem Beschluss der UNESCO folgend, als Internationaler Tag der Muttersprache begangen. Historischer Hintergrund ist das gewaltsame Vorgehen der pakistanischen Polizei im Jahre 1952 gegen bengalische Demonstranten, die die Einführung der Urdu-Sprache, die lediglich durch drei Prozent der pakistanischen Bevölkerung Verwendung fand, als Amtssprache problematisierten. Dieser Gedenktag ermöglicht es, das Problem des Verstoßes gegen sprachlich-kulturelle Volksgruppenrechte ausgehend vom geschichtlichen Anlass zu abstrahieren und auf tagespolitische Fälle anzuwenden, bei denen es in vielfältigen Formationen vorliegt.

Verletzung des Menschenrechts auf Muttersprache kein ausschließlich außereuropäisches Problem

Denn nicht immer muss mangelnde Achtung gegenüber Muttersprachen einzelner Volksgruppen zu einer gewaltsamen Eskalation führen, an deren Ende dann wie im Falle Pakistans gar die Loslösung eines Teils des Staatsgebietes (des heutigen Bangladesch) vom Gesamtstaat stehen kann.

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Eduard-Meier-Denkmal in Ruda O/S soll wiedererrichtet werden

Der Vorstand der AGMO e.V. begrüßt es sehr, wenn einzelne Ortsgruppen des Deutschen Freundschaftskreises (DFK) sich bemühen in ihrer gesellschaftlichen Umgebung über den eigenen Kreis hinaus zu wirken. Das ist oftmals keine leichte, dafür aber umso wichtigere Aufgabe. In der Politik deutsch-polnischer Beziehungen ist viel von „Brückenbauen“ die Rede und davon, dass die deutsche Volksgruppe in der Republik Polen eine „Brücke zwischen Deutschen und Polen“ bilden würde.

Im Rahmen des Projektes über das wir hier gerne berichten wollen, bleibt es nicht bloß bei wohlgesetzten Worten. Der DFK Ruda O/S aus dem oberschlesischen Industrierevier, welchen die AGMO e.V. seit geraumer Zeit bei Projekten unterstützt, nimmt es selbst in die Hand, das eigene Umfeld mitzugestalten. Deutsche melden sich zu Wort und setzen sich als solche auch für die Pflege Ihrer Kultur ein. Ein gutes und sinnvolles Zeichen der Selbstbehauptung, welches Ihnen die AGMO e.V. gerne zur Unterstützung empfiehlt: http://www.agmo.de/mithelfen/spenden

Jede Information zählt!

Wir möchten die Geschichte eines der wertvollsten Denkmäler im heutigen Ruda O/S nahe bringen.

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AGMO-Vortrag bei der Österreichischen Landsmannschaft (ÖLM) in Wien

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Die gemeinnützige Gesellschaft wurde 1980 als Arbeitsgemeinschaft Menschenrechtsverletzungen in Ostdeutschland (AGMO) gegründet.
Die AGMO e.V. wurde im Jahre 1990 in das Vereinsregister eingetragen.